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Naturheilkunde durch EU-Regelung bedroht

Am 31. März 2011 werden sich die Bürger Europas nach dem Willen der EU-Kommission von vielen bewährten Naturheilmitteln verabschieden müssen. Bislang unbemerkt von der Bevölkerung treten an diesem Tag die europäischen Regelungen zur Registrierung traditionell verwendeter pflanzlicher Arzneimittel voll in Kraft. Damit endet die 2004 beschlossene Übergangsphase, bis zu deren Ende pflanzliche Gesundheitsprodukte entweder eine offiziell von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA, European Food Safety Authority) genehmigte Aussage zum gesundheitlichen Nutzen aufweisen, oder aber als traditionelles pflanzliches Arzneimittel registriert sein müssen. Was so einfach klingt, weist in der Praxis erhebliche Tücken auf.  Lesen Sie hier den vollständigen Artikel der Association of Natural Medicine in Europe e. V. (ANME).

Bis zum 11. November 2010 gab es eine Petition zum sogenannten "Heilpflanzenverbot": Petition beim Deutschen Bundestag

Bis Ende Oktober hatten ca. 3.000 Personen die Petition unterzeichnet.
Anfang November rief die GfBK alle ihr bekannten Therapeuten zur Unterzeichnung der Petition auf. Innerhalb von 10 Tagen trugen sich über 100.000 Unterzeichner auf der Internetseite des Deuschen Bundestages ein.