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Petra Weiß: Loslassen und leichter leben mit Jin Shin Jyutsu®
Kurs 7: 9:00-13:00 Uhr, € 40,-- / Dieser Kurs ist leider ausgebucht
Im Kurs haben Sie Gelegenheit, all das loszulassen, was Sie nicht mehr brauchen: familiäre Verstrickungen, schädliche Glaubenssätze, alte Muster und selbst-schädigende Verhaltensweisen. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob Sie eine berufliche oder private Veränderung anstreben, ob Sie mit einem bestimmten Menschen (z. B. Eltern, Partner, Chef/Kollegen) besser klar kommen wollen, oder ob Sie Ihr Verhalten in bestimmten Punkten ändern möchten (z. B. Ernährung, Sport). Den Prozess unterstützen wir, indem wir mit der japanischen Heilkunst Jin Shin Jyutsu auf der feinstofflichen Ebene die so genannte Vorfahren-Energie lösen. Hilfe zur Selbsthilfe wird vermittelt. Sie lernen, wie Sie sich durch Harmonisieren des Lungen- oder Dickdarmstroms das Loslassen erleichtern. Dabei werden bestimmte Punkte entlang der Meridiane sanft mit den eigenen Händen berührt. Praktische Tipps zur Umsetzung, Anregungen zu unterstützenden Ritualen und Hinweise zu weiteren Loslass-Methoden geben wertvolle Impulse auf dem Weg zu mehr innerer Freiheit und Balance.
Dr. Walter Weber: Film "Hoffnung bei Krebs"
Kurs 8: 11:15-13:00 Uhr, € 10,--
Erstmals in einem Film stellt Dr. Weber sein Modell der ganzheitlichen Krebsbehandlung vor. Dieses Behandlungskonzept ist das Ergebnis aus mehr als 35 Jahren Tätigkeit in der Onkologie und der Behandlung von vielen Tausend Patienten. Der Film umfasst nicht nur ein eigenständiges Modell der Krebsentstehung und ein umfangreiches Programm der Krebsbehandlung einschließlich neuester Ernährungsaspekte, sondern auch viele Interviews erfolgreich behandelter Krebspatienten. Mehr Heilung bei Krebs, das ist der Wunsch von Arzt und Patient. Dieser Film macht Mut, dass Heilung auch in schwierigen Situationen möglich ist! Dr. Weber führt in die Thematik des Filmes ein und steht anschließend für Fragen zur Verfügung.
Jutta Trautmann: Duft-Qigong –mit Übungen aus der Traditionellen Chinesischen Medizin das Immunsystem stärken
Kurs 9: 9:00-10:45 Uhr, € 20,-- / Dieser Kurs ist leider ausgebucht.
Das Duft-Qigong ist eine sehr wirkungsvolle, schnell zu erlernende Qigong-Übung. Seine ausgleichende und unterstützende Wirkung wurde in Studien nachgewiesen. Bei Schmerzen und Beschwerden kann, bei regelmäßigem Üben, eine Linderung eintreten. Viele Kursteilnehmer berichten von einer Besserung bei chronischen Erkrankungen. Die leichten Bewegungen, die auch im Sitzen ausgeführt werden können, bewirken eine Gesundung, Kräftigung und Harmonisierung des ganzen Menschen. Bitte tragen Sie bequeme Kleidung.
Angela Keller: Kurzeinstieg in das Visualisieren nach Simonton - Regenerationszeit für Kongressteilnehmer
Kurs 10: 11:15-13:00 Uhr, € 20,-- / Dieser Kurs ist leider ausgebucht.
Das von Dr. O. C. Simonton entwickelte Konzept des Visualisierens gibt allen Menschen die Möglichkeit, mittels ihrer Vorstellungskraft positiven Einfluss zu nehmen auf ihre Selbstheilungsprozesse. Dieser Kurs bietet eine kurze theoretische Einführung in das Visualisieren nach Simonton mit einem großen praktischen Erfahrungsteil unter Tiefenentspannung im Sitzen oder Liegen. Die Entspannungs- und Vorstellungsübungen können von Ihnen auch als eine intensive Regenerationspause während des Kongresses genutzt werden.
(intensivere, 4-stündige Visualisierungskurse: siehe Kurs 3 am Freitagnachmittag und Kurs 13 am Samstagvormittag)
Heike Lehmann-Oettmeier: Organe und Körperfunktionen stärken mit Schüßler-Salzen
Kurs 11: 11:15-13:00 Uhr, € 20,-- / Dieser Kurs ist leider ausgebucht.
Der homöopathische Arzt Schüßler fand im 19. Jahrhundert heraus, dass besonders Mineralstoffe eine wesentliche Lebensgrundlage der Zellen darstellen und bei Mangelerscheinungen Krankheiten entstehen. Wenn man die Mineralstoffe homöopathisch aufbereitet, können beachtliche Heilprozesse im Körper in Gang gesetzt werden. Der Stoffaustausch zwischen den Zellen und die Übertragung von Nervenimpulsen werden angeregt, Haut, Haare und Nägel werden schöner und fester. Für unsere Zellen fehlen meist weniger die Mineralstoffe im Blut, sondern deren gezielte Anregung zur Aufnahme und Verfügbarkeit um und in den Zellen. Die im unteren bis mittleren Potenzbereich liegenden 12 Zell- und Gewebesalze nach Schüßler schlagen eine Brücke von der orthomolekularen Medizin zur Homöopathie. Sie ermöglichen bei gezieltem Einsatz sowohl die Verbesserung der Nährstoffversorgung aller Gewebe als auch die Anregung von deren Stoffwechsel. Im ersten Teil des Kurses werden nach einer anschaulichen Einführung in die Thematik die Akut- und Bindegewebs-Mittel nach Dr. Schüßler besprochen und deren Auswahl nicht nur an vorhandenen gesundheitlichen Problemen, sondern auch dem Antlitz des Gesichtes zugeordnet. Im zweiten Kursteil erfolgt die Erläuterung der Stoffwechsel-Mittel nach Dr. Schüßler und es werden einige für den Alltag besonders wesentliche Ergänzungssalze vorgestellt. Die Nutzung der Mineralien nach Schüßler stellt eine bewährte Hilfe zur Selbsthilfe dar, welche auch im Rahmen der Vorbeugung und Bewältigung von Tumorerkrankungen und der Reduktion von Nebenwirkungen aggressiver Therapieverfahren eine weite Verbreitung gefunden hat.
Dipl.-Psych. Irmhild Harbach-Dietz: Mentales Gesundheitstraining – ein integrativer Ansatz
Kurs 12: 9:00-13:00 Uhr, € 40,--
Der Kurs gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze eines Gesundheitstrainings für Krebspatienten: Simonton, Bochumer- und Hildesheimer-Gesundheitstraining. Das Integrative Mentale Gesundheitstraining, das in der Berliner Beratungsstelle der GfBK angeboten wird, wird dargestellt. Dieses verbindet Entspannungs- und Visualisierungsarbeit mit Methoden aus NLP und Hypnotherapie. Der Ansatz ist ressourcen- und zielorientiert, um die Stabilisierung und Orientierung der Patienten in der Gegenwart zu fördern. Welche Ziele und Inhalte stehen hierbei im Vordergrund? Mit welchen Methoden werden sie angestrebt? Anhand angeleiteter Übungen können die Teilnehmer/-innen des Kurses eigene Erfahrungen mit dieser Methode gewinnen und Einblick in die Möglichkeiten der Visualisierungsarbeit bekommen. Eine angeleitete Trance zur Unterstützung der Selbstheilungskräfte schließt den Kurs ab.
Dipl.-Psych. Claus Haupt: Visualisieren – Aktivieren der Selbstheilungskräfte durch bildhafte Vorstellung, Lebensfreude und Entspannung
Kurs 13: 9:00-13:00 Uhr, € 40,-- / Dieser Kurs ist leider ausgebucht.
(inhaltsähnlicher Kurs: Kurs 3 am Freitagnachmittag; Kursbeschreibung siehe dort)
Chris und Sandy Amrhein: Oberton, Musik und Mantras zur Aktivierung und Stärkung der Selbstheilungskräfte
Kurs 14: 9:00-13:00 Uhr, € 40,--
Seit Urzeiten verwenden Schamanen und Heiler Töne und Rhythmen, um mit Instrumenten oder der Stimme die Selbstheilung zu aktivieren und zu stärken. Dieser Kurs kann ohne Vorkenntnisse als Einstieg in die Welt der Obertöne und des Heilgesangs belegt werden. Grundlagen der Atmung, der Klangerzeugung und des Obertongesangs werden spielerisch und leicht verständlich vermittelt. Gemeinsames Tönen und Probieren erleichtert den Zugang zum ältesten Heil-Instrument der Menschheit, der eigenen Stimme. Auf der einen Seite geht es darum, die Fähigkeiten der eigenen Stimme zu erweitern und auf der anderen Seite darum, sich in einem Heiltönkreis zu verbinden. Als wichtiges Element für die Gruppenarbeit kommt die Kraft der Rhythmen dazu, denn was uns von der ersten Minute unseres Lebens an begleitet, ist der Rhythmus unseres Herzens. Die deutschen Mantren und Herzenslieder helfen uns, unseren Geist in positive Richtungen zu lenken. Alte Glaubenssätze und Dogmen können "überschrieben" werden. Durch die Prinzipien der Resonanz und der Anziehung ziehen wir so an, was unser Leben positiver stimmt. Dein Wissen, deine Vorkenntnisse und Werkzeuge verschmelzen mit Oberton, Musik und Heilung zu deiner einzigartigen Selbst-Behandlungsmethode.
Therapeutenseminar: Immunbiologische und komplementäre onkologische Diagnostik und Therapieverfahren
Seminar I: 14:30-18:30 Uhr, € 50,--
Seminar nur für Therapeuten
Immunbiologische und komplementäre onkologische Diagnostik und Therapieverfahren in der ärztlichen Praxis
Leitung: Dr. Knut Briken, Dr. Ralf Oettmeier
Integration der biologischen Therapie ins Praxiskonzept, Tipps für die Praxis, Fragen und Diskussion mit allen ReferentenDr. Ralf Oettmeier: Prinzipien von Diagnostik und Therapie in einer ganzheitlichen Krebsmedizin
Die Basis der Krebserkrankung stellt die sog. Krebskrankheit dar, welche durch funktionelle und ggf. auch organische Störungen und Abweichungen auf der körperlich-chemischen, seelisch-energetischen und geistig-informativen Ebene zu beschreiben ist. In der Herangehensweise sollte eine tatsächlich ganzheitliche Diagnostik diesem Ebenenkonzept Rechnung tragen, was neben der immunologisch ausgerichteten Labordiagnostik eine ausführliche Anamnese, Terrainanalyse, Regulationsdiagnostik und Erfassung von geistig-seelischen Komponenten notwendig macht. Im Ergebnis dieser Summationsdiagnostik können individuelle krankheitsfördernde Faktoren erfasst und einer individualisierten Therapie zugeführt werden. Letztere umfasst neben basismedizinischen Inhalten (Baubiologiesanierung, gesunde Lebensweise, Ernährung, Ausgleich Säure-Basen-Haushalt, Ausleitung, Entgiftung, Stressabbau usw.) spezielle, mit Hilfe von Therapeuten realisierte Themen (wie orthomolekulare Medizin, naturheilkundliche Arzneimitteltherapie, Immuntherapie, energetische Medizin, Psychoonkologie incl. Geistiger Heilweisen usw.).
Dr. Nicole Weis: Diagnostische Bedeutung der Tumormarker und spezieller Onkogene
Die Aussagekraft von Tumormarkern ist aus verschiedenen Gründen begrenzt. Tumormarker sind daher nicht zur Früherkennung geeignet: Eine Erhöhung der Messwerte für Tumormarker kann häufig auch bei gutartigen Erkrankungen (Entzündungen), bei bestimmten Therapien oder durch andere Einflüsse (Ernährung) eintreten. Um unnötige und belastende Untersuchungen zu vermeiden, werden Tumormarker in der Regel nur zur Therapiekontrolle und Nachsorge bei bestehenden Erkrankungen genutzt. Bei der Bewertung der Messwerte ist jedoch große Vorsicht geboten. Eindeutige Aussagen ergeben sich bei Nachsorgeuntersuchungen meist erst aus einer Verlaufskontrolle sowie dem Hinzuziehen klinischer und bildgebender Untersuchungsmethoden. Von besonderer Bedeutung gewinnt immer mehr die Diagnose über molekulare Parameter. So kann man insbesondere bei Patientinnen mit negativem Lymphknotenbefall diese Parameter nutzen, um zu entscheiden, ob eine Chemotherapie notwendig ist oder nicht. Am Beispiel des Mammakarzinoms wird im Rahmen dieses Vortrags näher auf diese diagnostischen Möglichkeiten eingegangen.
Dr. Knut Briken: Immundiagnostik in der ärztlichen Praxis
Die Immundiagnostik in der ärztlichen Praxis ist durch die intensive Forschung in diesem Bereich einer ständigen Weiterentwicklung und Anpassung an neue Erkenntnisse unterworfen. Diagnostische Maßnahmen, die gestern noch zum Standard gehörten, sind heute überholt. Die aktuelle Immundiagnostik in der ärztlichen Praxis hat heute einen noch wesentlicheren Stellenwert als noch vor Jahren. Dabei spielen Regulation und Suppression der Tumorabwehr eine entscheidende Rolle. Ein Einblick in die individuelle Situation des Patienten erlaubt, negative Regulationsmechanismen, Suppression der tumorwirksamen Immunantwort sowie die Tumor-assoziierte Entzündung therapeutisch zu beeinflussen und damit die Ergebnisse therapeutischer Maßnahmen zu verbessern.
Dr. Nicole Weis: Mikrobiologische Therapie, Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine und Spurenelemente in der Tumornachsorge
In zahlreichen epidemiologischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass erniedrigte Blutspiegel von antioxidativen Substanzen bei gesunden Probanden mit einer erhöhten Tumorinzidenz korrelieren. Teile dieses antioxidativen Schutzsystems sind unter anderem die Vitamine A, C, E, ß-Carotin und das Spurenelement Selen als Bestandteil der Gluthathionperoxidase. Die orthomolekulare Medizin hat sich zum Ziel gesetzt, durch gezielte Substitution von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen Mangelzustände zu beseitigen und in der Therapie von Erkrankungen einzusetzen. Im Rahmen dieses Vortrags soll ein Überblick über die Anwendung antioxidativer Substanzen in der adjuvanten und palliativen Erkrankungssituation gegeben werden und spezielle Anwendungsgebiete symptomenorientiert besprochen werden. Um die Nebenwirkungen von tumordestruktiven Therapien zu vermindern und das allgemeine Wohlbefinden bei Krebspatienten zu steigern, werden seit Jahren Enzyme eingesetzt. Diese stehen vor allem als eiweißspaltende, sog. proteolytische Enzyme aus der Ananas (Bromelain), aus der Papaya (Papain) und aus der Bauchspeicheldrüse von Tieren (Trypsin, Chymotrypsin) zur Verfügung. Insbesondere bei Magen-Darm-Störungen ist auch an eine Darmsanierung mithilfe einer Mikrobiologischen Therapie zu denken, da die Resorption von Enzymen über den Magen-Darm-Trakt nur in hohen Dosierungen und mithilfe einer intakten Darmflora erfolgt. Anhand dieses Beispiels soll bei dem Vortrag auf die Möglichkeit einer Darmsanierung durch Mikrobiologische Präparate eingegangen werden. Zusammenfassend komplettiert der Einsatz von Enzymen zusammen mit Vitalstoffen und immunmodulierenden Substanzen eine ergänzende biologische Therapie in der adjuvanten als auch in der palliativen Erkrankungssituation.
Dr. Ralf Oettmeier/Dr. Uwe Reuter: Unspezifische und spezifische Immunstimulation – eine Einführung
Die unspezifische Immunstimulation (auch Immunmodulation genannt) umfasst sämtliche, die Bedingungen der humoralen und zellulären Abwehr fördernden Maßnahmen. Dies beginnt bei der Terrainsanierung und Beseitigung von Krankheitsursachen, beinhaltet die Ernährungsoptimierung und Orthomolekularmedizin und findet in immunologisch ansetzenden Verfahren wie autologe Vollbluttherapie, HOT oder Ozontherapie seine Fortsetzung. Selbst die tiefenpsychologisch ansetzenden Verfahren wirken im Ergebnis Abwehr steigernd, wenn Probleme erkannt und einer Harmonisierung zugeführt wurden. Spezifisch immunstimulativ sind hingegen die Organotherapie (insbesondere Thymus, Milz, Mesenchym, Leber), Mistelbehandlung und Tumorautovaccinierung. Diese Verfahren können patientenindividuell auf Basis von Labor- und Funktionsdiagnostik ausgewählt und im Verlauf beobachtet werden.
Dr. Knut Briken: Differenzierte Thymustherapie
Fortschritte im Bereich der Immundiagnostik erlauben heute eine profunde Beurteilung der immunologischen Situation der Tumorpatienten. Da das funktionsfähige Immunsystem (Abwehrsystem) des Menschen der entscheidende Faktor für die endgültige Ausheilung einer Tumorerkrankung ist, ist die Verbesserung der Immunsituation der durch Tumor oder aggressive Therapien beeinträchtigten Körperabwehr (Restauration des Immunsystems ) ein wesentlicher Teil einer immunbiologischen Therapie. Die differenzierte Möglichkeit zur Immunregulation mit unterschiedlichen Thymuspeptiden wird im Vortrag dargestellt.
Dr. Uwe Reuter: Herd- und Störfelddiagnostik in der Krebstherapie
Als Herd bezeichnet man krankhaft verändertes Gewebe, welches permanent örtliche und auch ganzkörperliche Abwehrreaktionen hervorruft. Bedingt durch die Ankopplung an Nerven-, Lymph- und Blutbahn können Herde zum Störfeld werden und hierdurch Fernwirkungen in anderen Körperregionen auslösen. Die wichtigsten Herde im Kopfbereich sind tote und wurzelgefüllte Zähne, verlagerte Zähne, Wurzelreste, Fremdkörpereinlagerungen und chronische Entzündungen im Kieferknochen sowie sehr häufig auch chronische Entzündungen der Nasennebenhöhlen und Mandeln. Aber auch Narben, im Körper verbliebene Fremdkörper sowie chronische Entzündungen der Vorsteherdrüse bzw. Eierstöcke können Herdcharakter tragen. Leider wurde durch schlechte Esskultur und Industriekost der Darm bei Vielen von uns zum Hauptstörfeld. Die Palette der Auswirkungen der sog. Herderkrankungen reicht von Schmerzen, chronischen Entzündungen, Allergien, Befindlichkeitsstörungen aller Art bis hin zu Rheuma und Durchblutungsstörungen und ist mit Sicherheit förderlich für regionale immunologische Defizite als Vorlaufphänomen des Krebses. Neben einer gründlichen Untersuchung sind u. a. die Kinesiologie (AK, Physioenergetik, SkaSys), Regulationsthermografie nach Prof. ROST und die Elektroakupunktur nach VOLL (EAV) Verfahren zur Verifizierung von Herden und insbesondere zur Störfelddiagnostik. Als wichtigste Verfahren zur Herdbehandlung gelten die Neuraltherapie (Heilanästhesie, Umspritzung von potentiellen Störregionen mit Procain), die gezielte Zahnsanierung, die Behandlung mit speziellen biologischen Arzneimitteln nach Vortestung (Homöopathika, Nosoden, Isopathika u. a.) und die Darmsanierung. An klinischen Beispielen wird die Bedeutung der Thematik im Rahmen der ganzheitlichen Krebstherapie erläutert.
Prof. Dr. Holger Wehner: Lokale Hyperthermie in der Praxis
Die lokale oder lokoregionale Hyperthermie ist bei großen, meist fortgeschrittenen Tumoren sinnvoll, die weder mit Operation noch mit alleiniger Strahlentherapie ausreichend gut behandelbar sind, oder bei Narbenrezidiven, z. B. nach Operation und/oder Bestrahlung. Verschiedene Systeme (radiative, Kurzwellen, Radiowellen) können eingesetzt werden. Das bestehende kleine Spektrum zwischen direkter thermischer Schädigung (Temperatur größer als 41,5 °C) und Nebenwirkung (Verbrennung z. B. an der Haut bei Temperaturen >/= 43° C) stellt trotz einfacher Technik bei radiativen Systemen oder Radiowellen die besonderen Anforderungen an den Behandler. Aufwändige Kurzwellensysteme sind dann in der Steuerung einfacher. Die Wirksamkeit beruht wahrscheinlich nicht ausschließlich auf der thermischen Schädigung. Immunologische Phänomene und ggf. auch elektrische Felder dürften zukünftig noch reichlich für Forschungsbedarf sorgen. Dennoch stellen diese Methoden eine weitestgehend nebenwirkungsarme Therapieoption dar, die gerade bei den Patienten im fortgeschrittenen Stadium eine bedeutende Rolle zur Wiedererlangung der lokalen Tumorkontrolle spielen kann.
Dr. Rüdiger Dahlke: Selbstheilung und Schattenarbeit: Destruktive Muster erkennen und transformieren
Seminar II: 14:30-18:30 Uhr, € 40,--
Wie in "Das Schattenprinzip" ausgeführt, können wir aus unserer Lebensgeschichte herausfinden, wo wir destruktive Muster aufgelesen und bewahrt haben. Was immer wir in jeder zurückliegenden Lebensphase nicht integrieren konnten, hat die Tendenz verdrängt zu werden und in den Schatten zu sinken und dort auf spätere Anerkennung zu lauern. Krankheitsbilder sind im Allgemeinen solch ein später Ausdruck ungelebter Schatteninhalte. Beim Krebsgeschehen ist diese Thematik lediglich besonders dramatisch. Meist entsprechen Betroffene dem Muster der "Normopathie", d.h. sie versuchen sich so angestrengt anzupassen und als normal und unauffällig darzustellen, dass dem schon etwas Krankhaftes anhaftet. Die Betroffenen machen es im Leben allen recht, außer sich selbst. Solche Menschen neigen natürlich in besonderer Weise dazu, Schatten zu produzieren und eigene Seeleninhalte unter den Teppich der Mehrheitsmeinung, des Anstandes, des guten Geschmacks oder was auch immer zu kehren. Das Durchschauen solcher Zusammenhänge kann sowohl intellektuell als auch noch wirksamer auf der Seelen-Bilder-Ebene unserer inneren Welt geschehen. So werden wir im Seminar auch mittels geführter Meditationen Zugang zu diesem wundervollen Schatz innerer Bilder schaffen. Über diesen Weg ist es möglich, unseren größten Schatz in Gestalt des Schattens zu heben und die darin blockierte Energie wieder am Leben zu beteiligen. Gar nicht so selten kann dieser Zuwachs an Energie einerseits und vor allem die Neuorientierung andererseits das Ruder der Lebensbarke noch einmal herumreißen. Was die Schulmedizin Spontanremission nennt und der Volksmund Wunder, gehorcht also doch bestimmten Gesetzen und Regeln, die erstens verstehbar und zweitens und vor allem umsetzbar sind.
Wolfgang Friederich: Chanten – Eintauchen in die Welt des heilsamens Singens: Schläft ein Lied in allen Dingen – Lieder der Kraft und der Lebensfreude aus der ganzen Welt
Kurs 15: 14:30-16:15 Uhr, € 20,--
Singen macht Spaß, sorgt für gute Stimmung und vermittelt Lebensfreude. Doch Singen ist noch viel mehr: Es fördert die körperliche und seelische Gesundheit und kann sogar Tore in spirituelle Dimensionen öffnen. Dann ist Singen nicht nur einfach Singen, sondern Chanten: Songs of the Heart - Lieder des Herzens, wie Mantras, indianische Kraftlieder, Tanzlieder der Sufi, christliche, jüdische, afrikanische Gesänge. Bei den Chants wiederholen sich einfache Melodien und Worte immer wieder und müssen nicht "gelernt" werden. Unter der Anleitung des Arztes und Musikers Wolfgang Friederich kann jede Frau, jeder Mann mitmachen. Auch Menschen, die körperlich geschwächt sind, die Singen nicht (mehr) gewohnt sind oder von sich sagen "Ich kann gar nicht singen", kommen leicht in den fürs Chanten typischen entspannten Zustand, in dem man den Eindruck hat, dass es "in einem singt". Die Lieder werden in ihrer Bedeutung und ihrem kulturellen Hintergrund vorgestellt, Wissen um die Wirkungen vermittelt.
(siehe auch Kurs 25 am Sonntagvormittag)Dipl.-Psych. Cordula Söfftge: "Angst lass nach": Emotionscoaching mit wingwave®
Kurs 16: 14:30-16:15 Uhr, € 20,-- / Dieser Kurs ist leider ausgebucht
Eine Krebserkrankung verändert das Leben plötzlich und tiefgreifend: eingehende Untersuchungen, belastende Behandlungen, Operation und regelmäßige "Nachkontrollen" stehen ab sofort auf dem persönlichen Programm. Diese Maßnahmen lösen häufig massive - teilweise existenzielle - Ängste, Unsicherheit, Gedankenkreisen oder Panikgefühle aus. Allein die Vorstellung der Nachsorgeuntersuchung setzt alle Emotionen in Gang - und das schon Tage oder Wochen vor einem Kontrolltermin. Ängste und emotionaler Stress sind das letzte, was Sie zur Genesung benötigen. Aus eigenem Leidensdruck und Betroffenheit habe ich mich daher - von Beruf her Diplom-Psychologin, tätig als Trainerin, Mediatorin und Coach - mit der Methode des "wingwave-Coachings"® auseinandergesetzt. Bei der Methode handelt es sich um die gezielte Integration negativer Emotionen wie Ängsten und Panik. Hierbei wird direkt auf das limbische System eingewirkt, in welchem unsere Gefühle entstehen. Dies geschieht v. a. durch die Herbeiführung "schneller Augenbewegungen", die neurophysiologische Verarbeitungsprozesse analog unseres nächtlichen Traumschlafs herbeiführen. In diesen Phasen erfolgt eine Verarbeitung negativer Erlebnisse. Die mentale Eigenregulation wird wieder aktiviert und ermöglicht die Integration des Erlebten in unser Gehirn in Form einer "neutralen Information". Basis von wingwave ist EMDR (= Eye Movement Desensitization and Reprocessing). EMDR gehört weltweit zu den am besten erforschten Verfahren zur effektiven Behandlung von posttraumatischem Stress. Die Methode, in die dieser Kurs praktisch einführt, kann Sie dabei unterstützen, gelassener zu den Nachsorgeterminen zu gehen, zuversichtlicher in Ihre Zukunft zu blicken und sich besser zu entspannen wie auch ruhigere Nächte zu verbringen.
Sabine Barabas: Den eigenen Rhythmus finden - was tut mir gut?
Kurs 17: 14:30-18:30 Uhr, € 40,--
Was eigentlich ist mein ureigenes Tempo, mein Rhythmus? Kenne ich ihn? Kann ich ihn wahrnehmen - ihn (be-)achten? Wie passt mein Atemrhythmus zu meinem Bewegungsrhythmus, meinem Lebensrhythmus? Dies behutsam in Atmung und Bewegung zu erspüren, ist Inhalt dieses Kurses. Vom Potenzial ausgehend entdecken wir neue Möglichkeiten für unser Handeln. Dabei setzen wir Achtsamkeit und spielerische Leichtigkeit anstelle von Kraft und Anstrengung. Insbesondere wird es darum gehen, individuelle Atem- und Bewegungsrhythmen kennen zu lernen und sie miteinander in Einklang zu bringen. Wir können das Wohlbefinden, das daraus entsteht, erleben und eine Idee davon bekommen, wie wir unseren eigenen Rhythmus mit dem Rhythmus der Welt verbinden können. Die Basis für diesen Workshop bildet die nach Dr. Moshé Feldenkrais benannte Methode des sensomotorisch erfahrbaren Lernens.
Michael Lefknecht: Vom Symptom zur Ursache - Die praktische Anwendung der Kategorien der Psychologik als Generalschlüssel zum Verständnis körperlicher Symptome – und der aus dem Lüschertest folgenden therapeutischen Implikationen
Kurs 18: 14:30-18:30 Uhr, € 40,--
In diesem Kurs wird neben einer theoretischen Einführung in die Funktionsweisen des Regulationssystems der Emotionen praktisch vermittelt, wie man lernen kann, sich besser emotional zu balancieren, um gelassener zu werden. Diese Methode ist seit Jahren in Patientengruppen und Einzelberatungen erprobt. Denn nur wenn man lernt, etwas für sich zu verändern, ändert sich etwas. Wir haben eben nur Macht über uns selbst. Die Appelle an die anderen fruchten meist nicht. Die Praxis zeigt, dass sich auch schwerste Erkrankungen unter dem Einfluss emotionaler Balance dramatisch beeinflussen lassen. Das Zauberwort heißt Gelassenheit. Dass die Regulation der Emotionen logisch und mit mathematischer Genauigkeit erfolgt, erstaunt – aber ist die Realität. Eine exakte Diagnose ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Dazu ist, neben der Entwicklung einer Sensitivität für unsere inneren Selbstgefühle, die Wahrnehmung der körperlichen Symptome sehr wichtig und hilfreich. Die jeweils individuelle „Fremdsprache“ unseres Körpers zu erlernen, darauf zu hören und die auslösende Emotion zu analysieren, ist das Ziel dieser Methode. Erst dann kann man eine rational abgeleitete Strategie zur Balance anwenden und erproben. Der sehr an der Praxis orientierte Kurs ist für Patienten und Therapeuten als Einstieg geeignet und soll motivieren, sich intensiv mit dem Thema zu beschäftigen.



