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Dr. Heinz Mastall: Integrative biologische Krebstherapie in der Praxis - 30-jähriges Update
Arzt-Patienten-Parallel-Programm - Den Krebs biologisch abwehren und integrativ behandeln
9:00-9:45 Uhr
Vor 30 Jahren haben wir die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr gegründet, weil sich gezeigt hatte, dass durch Lifestyle-Änderungen (Psyche, Ernährung, Sport und Immuntherapie) sowohl Krebs in vielen Fällen verhindert als auch der Krebsverlauf günstig beeinflusst werden konnte. Damals - von der Schulmedizin, die das Tumorgeschehen als lokales Geschehen ansah, belächelt - haben sich unsere damaligen Postulate heute als wissenschaftlich richtig bestätigt und werden z. T. in den klinischen Alltag übernommen. Gleichzeitig ist es zu einem gigantischen Wissen sowohl in der Tumordiagnostik als auch -therapie gekommen. Durch die bildgebende Diagnostik wie z. B. PET-CT oder MRT-MRS können Tumore früher erkannt werden. Durch Bestimmung von Proteasen aus Tumormaterial wie uPA/PAI-1 oder Genbestimmungen wie Mammaprint oder Oncotype DX kann z. B. beim Mamma-CA vorhergesagt werden, ob eine Chemotherapie notwendig ist oder nicht. Molekulargenetische Untersuchungen auf Mikrometastasen im Blut können sowohl bei der Therapieentscheidung, als auch als zeitnahe Kontrolle des Therapieansprechens gesehen werden. Bei Therapieversagen stehen Chemosensitivitätstestungen zur Verfügung. Das Wissen über neue Therapieverfahren einschließlich Naturheilverfahren wächst exponentiell. Es hat sich gezeigt, dass alle Patienten mit regional begrenzten Tumoren deutlich bessere Therapieergebnisse haben, wenn sie zur Chemotherapie oder Bestrahlung zusätzlich mit regionaler Radiofrequenz-Tiefenhyperthermie behandelt werden. Patientenfreundliche Verfahren wie HIFU, TURF bei Prostata CA bis hin zur gewebeschonenden Protonentherapie stehen heute zur Verfügung. Egal welche Therapie gewählt wird, sollte sie mit den Patienten zusammen entschieden werden. Sowohl wissenschaftliche Untersuchungen als auch eigene Beobachtungen über mehr als ein Vierteljahrhundert bestätigen: Die individuelle Kombination von Schulmedizin, Naturheilverfahren und innovativen Therapien im Sinne der integrativen Krebsmedizin und die aktive Mitarbeit des Patienten bringen deutlich bessere Therapieerfolge.



