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Prof. Dr. Holger Wehner: Hyperthermie als integrativer Baustein zur Prognoseverbesserung - Update 2011

Wissenschaftliches Programm - Hyperthermie in Praxis und Wissenschaft

14:30-15:00 Uhr

    Noch nicht zufrieden stellende Ergebnisse hinsichtlich der Überlebenszeiten und rezidiv- sowie metastasenfreien Intervalle rechtfertigen Überlegungen zur Prognoseverbesserung in der Krebstherapie. Die Einflussnahme auf die Überlebenszeiten sollte insbesondere Aspekte der Lebensqualität in den Fokus der Betrachtungen rücken. Vorurteilsfreie Suche und Wertung ohne Autorität können hier eine Chance bieten, bewährte Optionen in Studien zu kontrollieren. Gerade die Hyperthermie ist ein Paradebeispiel dafür, wie sich ein zunächst komplementäres Verfahren als integrative Therapieoption bewähren kann. Bei fortgeschrittenen Stadien verschiedener Tumorarten ist der Vorteil für die Patienten deutlich geworden. Durch die zunehmende bundesweite Anwendung bei Hirntumoren wurde über die Studien hinaus (z.B. Phase-II/ASCO 2008) die exponierte Stellung der Hyperthermie für die Prognose der Betroffenen deutlich. Andere komplementäre Möglichkeiten, z. B. Vitamin C, können synergistisch genutzt werden. Sehr häufig gelingt die Wirkverstärkung der zytostatischen Chemotherapie und das ohne Zunahme der Nebenwirkungen. Ein weiteres Beispiel auch für die Bedeutung der Pionierarbeit durch die deutschen Kollegen ist die Anwendung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs. Hier wurden die Erfahrungen der hiesigen Ärzte in der Studie von Yasuda (Kyoto/Japan) bestätigt.

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