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Misteltherapie

Um das Immunsystem positiv zu beeinflussen, greifen die meisten Krebspatienten auf eine Misteltherapie zurück. Die Wirkstoffe der immergrünen Pflanze zählen heute zu den meistdiskutierten und seit der ersten Anwendung durch Rudolf Steiner im Jahre 1917 gehört zu den am besten untersuchten Phytotherapeutika.

Mistelpräparate werden in zwei Gruppen unterteilt:

  • Gesamtextrakte aus frischem Mistelkraut, die nach der Wirtspflanze, auf der das Mistelkraut wächst, unterschieden werden.
  • Standardisierte Präparate mit definiertem Mistellektingehalt.

Es gibt über fünfzig klinische Studien, die fast alle die Wirksamkeit der Mistelpräparate belegen; dennoch steht die Schulmedizin dieser Behandlungsmöglichkeit nicht nur kritisch, sondern zum Teil ablehnend gegenüber. Für Behauptungen, dass Mistelspritzen Schaden anrichten und das Krebswachstum sogar anregen können, wurden jedoch keine haltbaren wissenschaftlichen Studien veröffentlicht.

Im Gegenteil, eine Misteltherapie kann das Tumorwachstum nachgewiesenermaßen verlangsamen, indem sie

  • das gesunde Gewebe stabilisiert,
  • das Zusammenspiel der Botenstoffe im Immunsystem verbessert,
  • die weißen Blutkörperchen stärkt,
  • Allgemeinbefinden und Lebensqualität steigert.

Bei Behandlung einer Krebserkrankung werden Spritzen eingesetzt. Misteltees oder –tropfen sind bei einer Krebserkrankung kaum wirksam. Die Behandlung mit Mistelextrakten wird in Intervallen durchgeführt: auf zwei bis drei Monate Therapie folgt eine Pause von vier bis sechs Wochen. In der Regel wird das jeweils ausgewählte Präparat zwei bis dreimal pro Woche direkt unter die Haut gespritzt. Eine individuelle Betreuung durch einen erfahrenen Therapeuten ist immer nötig, da das Vorgehen dem Patienten individuell angepasst werden sollte.

Kostenerstattung der Misteltherapie

Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen zur Kostenerstattung an die Hauptgeschäftsstelle oder die Beratungsstellen der GfBK.
 
GfBK-Info: Misteltherapie